
Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa: 18 unvergessliche Erlebnisse und wichtige Reisetipps für 2026
Teneriffas Sehenswürdigkeiten sind im Februar das ideale Ziel, um der Sonne entgegenzufliehen. Viele erwarten ein typisches Touristenerlebnis im All-inclusive-Resort, wie man es aus der Karibik kennt. Was jedoch überrascht: Landschaften, bei denen man sich ernsthaft fragt, ob man versehentlich einen Flug nach Peru gebucht hat. Die Regeln für Besucher auf Teneriffa haben sich im vergangenen Jahr ebenfalls geändert. Die Insel reagiert auf den Massentourismus mit neuen Genehmigungen, Gebühren und Buchungspflichten, die man vor einer Reise kennen sollte. Dieser Beitrag soll dich zu einigen der schönsten Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa führen, inklusive Tipps zum Buchen von Mietwagen und Erklärungen, wie man sich im Nahverkehr zurechtfindet.

Inhaltsverzeichnis
- Die besten Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa: Ein Überblick
- Wichtige neue Regelungen für Touristen auf Teneriffa 2026
- Besuch des Teide 2026: Neue Ökosteuer und Besucherbegrenzung
- Masca-Schlucht: Genehmigungspflicht und kein Autozugang 2026
- Norden vs. Süden: Was macht das Reisen in den beiden Regionen so unterschiedlich?
- Top 5 der schönsten Natursehenswürdigkeiten auf Teneriffa
- Teide-Nationalpark
- Monumento Natural de Montaña Amarilla
- Masca-Tal
- Parque Rural de Anaga (Anaga-Naturpark)
- Klippen von Los Gigantes
- Die schönsten Strände im Norden und Süden Teneriffas
- Strände im Norden
- Strände im Süden
- 5 Städte und kulturelle Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa
- La Laguna
- Puerto de la Cruz
- Santa Cruz de Tenerife
- Garachico
- Icod de los Vinos und der Drachenbaum
- 6 einzigartige Erlebnisse auf Teneriffa
- Kanarische Küche in einer Guachinche probieren
- Lokales Obst probieren
- Einen Tag im Siam Park verbringen
- Sterne beobachten
- Wal- und Delfinbeobachtungstour
- In natürlichen Felspools schwimmen
- Wann ist die beste Reisezeit für Teneriffa?
- Nützliche Tipps für einen Besuch auf Teneriffa
- Mietwagen auf Teneriffa
- Öffentliche Verkehrsmittel
- Die besten Restaurants auf Teneriffa
- Best restaurants in Tenerife
- Wo übernachten auf Teneriffa
- Ausflüge und Touren buchen
- Mit einer Saily eSIM auf Teneriffa immer online
Die besten Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa: Ein Überblick
Wer einen Teneriffa-Urlaub plant, denkt natürlich zuerst an Strand – doch die Insel hat so viel mehr zu bieten! Hier ein schneller Überblick über die besten Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa:
Den Teide-Nationalpark besuchen – ein UNESCO-Welterbe und der berühmteste Ort der Kanarischen Inseln.
Am Monumento Natural de Montaña Amarilla sonnenbaden – einer vulkanischen Küstenbucht im Süden Teneriffas.
Das Masca-Tal erkunden – ein Dorf, eingebettet in ein atemberaubendes Tal mit üppig bewachsenen Vulkangipfeln.
Im Anaga-Naturpark wandern – einem uralten UNESCO-Biosphärenreservat, berühmt für seine prähistorischen Lorbeerwälder.
Die Klippen von Los Gigantes bestaunen – eine beeindruckende, 800 Meter hohe Felsformation an Teneriffas Westküste.
Die drei schönsten Strände im Norden entdecken: Playa Jardín, Playa de los Guíos und Playa del Socorro.
Die drei schönsten Strände im Süden entdecken: Playa de la Tejita, Playa de El Médano und Playa de las Teresitas.
Durch La Laguna schlendern – eine farbenprächtige historische Stadt, berühmt für ihre Kathedralen.
Sich in Puerto de la Cruz literarisch inspirieren lassen – dem touristischen Ort im Norden Teneriffas.
In Santa Cruz de Tenerife unter Einheimische mischen – der Hauptstadt der Insel.
Garachico erkunden – eine historische Küstenstadt, die einst von einem Vulkanausbruch zerstört wurde.
Den Drago Milenario in Icod de los Vinos sehen – einen 1.000 Jahre alten Baum in einer berühmten Weinstadt.
Kanarische Küche in einer Guachinche probieren – einem einfachen Lokal mit hausgemachtem Wein und maximal drei Gerichten.
Lokales Obst kosten – zum Beispiel Passionsfrucht, Bananen und Kaktusfeige.
Einen Tag im Siam Park verbringen – einem preisgekrönten Wasserpark im Thai-Stil, perfekt für Familien mit Kindern.
Im Teide-Nationalpark Sterne beobachten – der einmalige Sternenbeobachtungstouren anbietet.
Eine Wal- und Delfinbeobachtungstour machen und Pilotwale sowie Große Tümmler entdecken.
In einem natürlichen Felspool schwimmen – zum Beispiel in Garachico.
Unbedingt probieren – Essen: Paella, Papas arrugadas mit Mojo, lokale Passionsfrucht.
Unbedingt probieren – Trinken: Kanarischer Honigrum, lokaler Wein in einer Guachinche.
Bevor wir ins Detail gehen, gehen wir zunächst auf einige wichtige Regelungen ein, die für Touristen auf Teneriffa gelten. Wer diese Reisetipps überspringen möchte, kann direkt zum Abschnitt „Die 5 besten Natursehenswürdigkeiten auf Teneriffa" springen.
Wichtige neue Regelungen für Touristen auf Teneriffa 2026
2024 gingen Tausende Einheimische auf den Kanarischen Inseln auf die Straße. Die Proteste machten deutlich, wie der Massentourismus die Wohnkosten für Einheimische in die Höhe getrieben, die Straßen mit Mietwagen verstopft und die Wasserversorgung auf den Inseln – darunter auch Teneriffa – belastet hat. Als Reaktion auf diese Proteste haben der Inselrat von Teneriffa und das Umweltministerium der Kanarischen Inseln ab 2026 verbindliche Genehmigungen und Abgaben für Besucher eingeführt, um den Tourismus mit den Bedürfnissen der Bevölkerung in Einklang zu bringen. Konkret bedeutet das: Für den Besuch des Teide-Nationalparks – der meistbesuchten Natursehenswürdigkeit der Kanarischen Inseln – können zusätzliche Gebühren anfallen, und für die Wanderung durch die Masca-Schlucht braucht man eine kostenpflichtige Genehmigung.
Besuch des Teide 2026: Neue Ökosteuer und Besucherbegrenzung

Seit dem 1. Januar 2026 müssen Touristen eine Öko-Abgabe von bis zu 25 € zahlen, um die beliebten Wanderwege im Teide-Nationalpark zu nutzen. Die Höhe richtet sich nach dem Wohnsitz, der Aufenthaltsdauer, dem Alter und der Zusammensetzung der Reisegruppe. Einwohner Teneriffas sind von der Abgabe befreit, Bewohner anderer Kanarischer Inseln zahlen ermäßigte Gebühren.
Die neuen Gebühren für bestimmte Wege und Leistungen im Teide-Nationalpark:
Weg 10 (Telesforo Bravo): Nicht-Anwohner zahlen etwa 15 € für einen Besuch auf eigene Faust oder 10 € bei geführter Wanderung. Außerdem wird eine Obergrenze von 300 Besuchern pro Tag für diesen Weg eingeführt, der zum Gipfel des Teide führt.
Weg 7 (Montaña Blanca): Nicht-Anwohner zahlen ca. 6 € an Wochentagen und 10 € an Wochenenden und Feiertagen.
Wanderung von La Rambleta zum Krater des Teide: Ohne die vorgeschriebene Ausrüstung kann der Aufstieg von La Rambleta zum Krater verweigert werden. Außerdem kann eine Obergrenze von 50 Besuchern pro Zeitfenster gelten.
Seilbahn: Zusätzliche Gebühren gelten weiterhin unabhängig von der Ökosteuer.
So zahlt man die Teide-Ökosteuer 2026: Die Zahlung muss vorab über die Plattform Tenerife ON erfolgen. Wer versucht, das vor Ort zu regeln, riskiert ein Bußgeld von bis zu 600 €. Aber keine Sorge: Der Inselrat hat erklärt, dass man im Gegenzug für die Abgabe zusätzliche Bildungsangebote und Informationen zur Umwelt der Wanderwege erhält.
Insgesamt muss man für den Besuch dieser herausragenden UNESCO-Welterbestätte etwas mehr einplanen – doch der Beitrag fließt direkt in die Instandhaltung der Wege, den Umweltschutz und die Infrastruktur, die den Besuch sicherer und angenehmer macht.
Masca-Schlucht: Genehmigungspflicht und kein Autozugang 2026

Seit April 2025 brauchen Wanderer für die Masca-Schlucht eine kostenpflichtige Genehmigung – Teil der Maßnahmen des Inselrats gegen Übertourismus. Die Genehmigung kann über die offizielle Website gebucht werden und kostet 40,66 € für Erwachsene und 20,33 € für Kinder von 8 bis 18 Jahren. Unbedingt vorab buchen – nicht erst am Startpunkt! Im Preis enthalten sind der Zugang zum Wanderweg, eine Versicherung, ein Helm und der Shuttle-Transport zum Trail. Der Shuttle ist Pflicht, denn seit Dezember 2025 ist die Zufahrt mit dem Auto zum Startpunkt der Masca-Schlucht gesperrt. Stattdessen nimmt man die TITSA-Buslinie 355 ab Santiago del Teide. Das Dorf im Masca-Tal ist allerdings weiterhin mit dem Auto erreichbar.
Norden vs. Süden: Was macht das Reisen in den beiden Regionen so unterschiedlich?
Der Hauptunterschied zwischen dem Norden und dem Süden Teneriffas ist das Klima – der Süden ist das ganze Jahr über heißer, während der Norden mehr Regen und kühlere Temperaturen abbekommt. Warum? Weil der Teide – ein schlafender Vulkan genau in der Inselmitte – wie eine riesige Wetterbarriere wirkt. Passatwinde aus dem Nordosten bringen Feuchtigkeit mit, die sich an den Bergen im Norden staut und für Wolken und kühlere Temperaturen sorgt. Der Süden liegt dagegen im „Regenschatten" des Teide und bleibt fast das ganze Jahr über trocken und sonnig – perfekt für einen Strandurlaub.
Der Norden Teneriffas ist grüner, kühler und ideal zum Wandern. Die Architektur ist überwiegend kolonial, und das Leben verläuft hier in einem ruhigeren Tempo – ohne übermäßig viele Touristen. Puerto de la Cruz und La Laguna bieten dabei den authentischsten Einblick in die Inselkultur.
Der Süden Teneriffas ist die Region mit den Postkartenstränden und zuverlässigem Sonnenschein das ganze Jahr über. Costa Adeje und Playa de las Américas bieten Wasserparks, Luxusresorts und Beachclubs. Die Infrastruktur ist voll auf Touristen ausgelegt – hier findet man mehr englischsprachiges Personal und internationale Restaurantketten.
Die Fahrt zwischen Süd- und Nordteneriffa dauert mit dem Auto oder Bus etwa 1 bis 1,5 Stunden. Wer einen Mietwagen nimmt und die Insel auf eigene Faust erkunden möchte, sollte vorab Offlinekarten herunterladen und sich eine eSIM für Teneriffa besorgen, um unterwegs die Navigations-App seiner Wahl nutzen zu können.

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Top 5 der schönsten Natursehenswürdigkeiten auf Teneriffa
Karge Marslandschaften, schwarze Sandstrände und sattgrüne Täler – kaum zu glauben, dass diese Kontraste auf einer einzigen kleinen Insel zu finden sind. Aber genau das macht die Faszination von Teneriffas Natur aus. Hier die Top 5 der schönsten Natursehenswürdigkeiten – ohne bestimmte Reihenfolge.
Teide-Nationalpark

Teneriffas berühmtestes Naturhighlight ist der Teide, ein schlafender Vulkan inmitten beeindruckender Felsformationen im Teide-Nationalpark, der jährlich 4 Millionen Besucher empfängt. Der Teide ist nicht nur UNESCO-Welterbe, sondern auch Spaniens höchster Gipfel – 3.715 Meter über dem Meeresspiegel. Im Besucherzentrum des Parks wird die Legende von Guayota erzählt, einem bösen mythologischen Wesen, das laut den Guanchen – den Ureinwohnern der Kanarischen Inseln – im Krater des Teide leben soll.
Im Teide-Nationalpark gibt es Wanderwege für verschiedene Fitnesslevel – einfach am Besucherzentrum nachfragen, welche Wege durchgehend flach und welche steiler und länger sind. Der etwas einfachere Weg 10 (Telesforo Bravo) führt zum Gipfelkrater des Teide. Aber wie bereits erwähnt: Man muss die Gebühr vorab über die Online-Plattform Tenerife ON bezahlen – sonst droht ein Bußgeld von bis zu 600 €.
Der Teide-Nationalpark beherbergt außerdem zahlreiche Pflanzen- und Tierarten, die nur hier vorkommen und nirgendwo sonst auf der Welt zu finden sind. Wer den Teide zwischen Mai und Juni besucht, sollte nach dem unverkennbaren Roten Tajinaste (Echium wildpretii) Ausschau halten – einem kegelförmigen Turm aus kleinen roten Blüten. Außerdem sollte man im Park auf seine Schritte achten – überall wimmelt es von Eidechsen, darunter die Teide-Eidechse (Gallotia galloti eisentrauti)!
📍 Teide-Nationalpark – in Google Maps öffnen.
🚌 Anfahrt mit dem Bus:
Ab Puerto de la Cruz – Teide-Bus 348.
Ab Costa Adeje – Teide-Bus 342.
Wichtig zur Rückfahrt: Der letzte Bus fährt in der Regel um 16:00 Uhr vom Park ab. Wer ihn verpasst, muss entweder übernachten oder versuchen, ein Taxi zu horrenden Preisen zu bekommen.
Weitere Tipps für den Teide-Nationalpark:
Fahre nicht selbst mit dem Auto hin – vor allem nicht, wenn deine Nerven von der Fahrt ins Masca-Tal noch blank liegen (Spoiler-Alarm). Es gibt mehrere Buslinien von verschiedenen Orten der Insel zum Teide – immerhin ist er das Kronjuwel Teneriffas. Spart euch den Stress (und das Geld) und nehmt den Bus.
Die Höhenlage bedeutet intensive UV-Strahlung und ordentlich Hitze. Schatten gibt es kaum – außer am Besucherzentrum. Sonnencreme, Sonnenbrille, Hut und Wasserflasche sind Pflicht.
Das Essensangebot am Besucherzentrum ist begrenzt und überteuert. Am besten eigene Snacks und Wasser mitbringen.
Im Besucherzentrum und im dortigen Café gibt es kein WLAN – kein ungewöhnliches Szenario, wenn man unterwegs nach Internetzugang sucht. Der Mobilfunkempfang ist im gesamten Park eher schlecht, aber mit einer eSIM für Teneriffa bekommt man immerhin ab und zu etwas Empfang. Deshalb ist es so wichtig, vorab Offlinekarten herunterzuladen. Der Park hat zwar eigene Karten, aber man weiß nie – besser auf Nummer sicher gehen.
Bustickets kann man beim Einsteigen kaufen, aber ein Sitzplatz ist nicht garantiert. Achtet auf die Buszeiten und versucht, Tickets vorab an einem Kiosk oder in einem Geschäft zu kaufen, das Bustickets verkauft.
Monumento Natural de Montaña Amarilla

Das Monumento Natural de Montaña Amarilla ist eine atemberaubende vulkanische Küstenformation auf Teneriffa mit terracottafarbenen Felsen und kristallklarem Wasser. Offiziell schwimmen ist hier nicht erlaubt, da es keine Rettungsschwimmer vor Ort gibt. Aber manche Besucher lassen sich doch zu einem Bad hinreißen. Toiletten gibt es in der Nähe nicht, aber einen kleinen Kiosk, der Getränke und Snacks verkauft.
Das Monumento Natural de Montaña Amarilla ist mit dem Bus etwas umständlich zu erreichen, aber der Besuch lohnt sich definitiv, wenn man im Süden Teneriffas übernachtet.
📍 Monumento Natural de Montaña Amarilla – in Google Maps öffnen.
🚌 Anfahrt mit dem Bus:
Ab Costa Adeje – Bus 467 Richtung Costa del Silencio. An der Endhaltestelle Costa del Silencio aussteigen.
Masca-Tal

Dieses üppig grüne, abgelegene Bergdorf lässt Besucher ernsthaft ins Grübeln kommen, ob man das Büroleben nicht gegen Bergbauernromantik eintauschen sollte. Viele Touristen erinnert es an die Landschaft Perus. Es ist schwer, die atemberaubenden Ausblicke zu beschreiben, die auf der Fahrt nach Masca und im Dorf selbst warten – aber man kann mit nebelumhüllten Gipfeln, Palmen, Kakteen und tropischen Blüten rechnen. Diesen Ort sollte man unbedingt auf die Teneriffa-Bucketlist setzen.

Caption: Ein Zwischenstopp auf dem Weg ins Masca-Tal.
Apropos Fahrt nach Masca – die ist, nun ja, nichts für schwache Nerven. Nichts kann auf die kurvigen, engen, steilen Straßen vorbereiten, auf denen man sich den Platz mit absurd großen Reisebussen teilen muss. Ein falscher Handgriff am Lenkrad, und man fährt theoretisch in die Tiefe. Für viele Touristen, die es nicht gewohnt sind, kann die Fahrt eine Herausforderung sein.
📍 Masca-Tal – in Google Maps öffnen.
Wichtige Information zur Masca-Schlucht: Seit April 2025 ist die Zufahrt mit dem eigenen Auto zum Startpunkt des Wanderwegs strikt verboten. Die Masca-Schlucht ist nur noch per Shuttle-Bus erreichbar.
Weitere Tipps fürs Masca-Tal – und was man vorher wissen sollte:
Parken in Masca ist leider ein Albtraum, denn die Beliebtheit des Ortes hat seine Infrastruktur längst überholt. Versucht, so früh wie möglich anzukommen – sonst verbringt ihr einige Zeit damit, euch einen unautorisierten Parkplatz an der Serpentinenstraße zu suchen.
Wer keinen Tisch reserviert hat, muss mit 1 bis 2 Stunden Wartezeit rechnen. Viele Restaurants, besonders die mit Logenplatz-Blick auf Mascas wunderschöne Berge, haben in den sozialen Medien die Runde gemacht und ziehen Massen von Touristen an.
Durch die Höhenlage ist es in Masca kühler als im Rest der Insel. Gegen Abend sind längere Kleidungsstücke empfehlenswert.
Verlasst Masca, solange es noch hell ist. Ihr wollt diese kurvigen Straßen NICHT im Dunkeln runterfahren.
Auf dem Weg nach Masca gibt es zahlreiche Aussichtspunkte mit Parkbuchten, bei denen sich das Aussteigen absolut lohnt.
Cafés, Restaurants, Geschäfte und Toiletten findet ihr im Dorf selbst – auf dem Weg dorthin eher nicht.
Parque Rural de Anaga (Anaga-Naturpark)

Der Anaga-Naturpark, ein UNESCO-Biosphärenreservat, liegt an der nordöstlichen Spitze Teneriffas und ist ein bezaubernder Ort für Naturliebhaber, die im Norden der Insel übernachten. Hier wandert man auf Holzstegen zwischen geschwungenen Lorbeerstämmen hindurch und durch moosbedeckte Tunnel.
Ähnlich wie im Teide-Nationalpark gibt es auch im Anaga-Naturpark zahlreiche Wanderwege für verschiedene Fitnesslevel – von gemütlichen Küstenspaziergängen bis hin zu anspruchsvollen Bergaufstiegen. Man kann allein wandern oder online eine geführte Tour buchen. Denkt daran, etwas Langärmeliges einzupacken – die Temperaturen können im Anaga schnell umschlagen, und die nebligen Verhältnisse machen es kühler als an anderen Stellen der Insel.
Die beliebtesten Wanderwege im Anaga-Naturpark:
Sendero de los Sentidos (Weg der Sinne)
Drei verschiedene Touren – 350 m, 500 m oder 1.200 m.
15 bis 45 Minuten Gehzeit, je nach Tour.
Leicht; der beliebteste und zugänglichste Weg. Kurz, flach und familienfreundlich.
Start am Besucherzentrum Cruz del Carmen.
Las Carboneras – Chinamada – Mirador Aguaide-Tour
Ca. 7,9 km lang.
2,5 bis 3 Stunden Wanderzeit.
Mittlerer Schwierigkeitsgrad.
Beginnt im Wald und wird dann zu einem rauen Küstenpfad.
Afur – Tamadite Beach – El Chorro-Tour
Ca. 11 bis 14,3 km, je nach Route.
4,5 bis 7 Stunden Wanderzeit.
Schwer; steile Anstiege.
Start im kleinen Dorf Afur, durch einen Strand mit schwarz-weißen Kieseln, dann entlang der Küstenklippen und zurück durch Lorbeerwälder.
📍 Anaga-Naturpark – in Google Maps öffnen.
🚌 Anfahrt mit dem Bus:
Ab Costa Adeje – zur Haltestelle „Magma" gehen und Bus 110 Richtung Intercambiador Sta. Cruz nehmen. Dort aussteigen und Bus 15 zum Intercambiador Laguna (T) nehmen. An dieser Haltestelle in den Bus 275 Richtung Las Carboneras umsteigen und an Cruz del Carmen aussteigen – direkt am Parkeingang.
Klippen von Los Gigantes

Die Klippen von Los Gigantes ragen 600 Meter über den Atlantik empor und bilden eine der meistfotografierten Landschaften Teneriffas. Mit einem Mietwagen kann man eine traumhafte Küstenfahrt von Costa Adeje nach Los Gigantes unternehmen und den Ausblick von nahegelegenen Cafés und Restaurants genießen – oder die Klippen auf umliegenden Wanderwegen aus nächster Nähe erleben. Für ein noch intensiveres Erlebnis bietet sich eine Bootstour ab dem Hafen von Los Gigantes an, bei der man die Klippen vom Wasser aus bestaunen und gleichzeitig Wale beobachten kann, da dieses Gebiet an wichtigen marinen Wanderrouten liegt.
Wichtig für 2026: Einige Küstenpfade wurden wegen Steinschlaggefahr gesperrt. Online-Quellen empfehlen daher, die Klippen per Bootstour zu besichtigen.
📍 Bester Aussichtspunkt auf Los Gigantes: C. la Hondura, 3, 38683 Santiago del Teide, Santa Cruz de Tenerife – in Google Maps öffnen.
Die schönsten Strände im Norden und Süden Teneriffas
Strände – ist es nicht genau das, wofür man nach Teneriffa fliegt? Der Süden Teneriffas ist berühmt für ganzjährigen Sonnenschein und warme Temperaturen. Und obwohl der Norden eher für seine nebligen, üppig grünen Berglandschaften bekannt ist, solltet ihr einen eurer Strandtage für versteckte Perlen im Norden dieser wunderschönen Insel reservieren. Hier eine Liste der schönsten Strände im Norden und Süden Teneriffas.
Strände im Norden

Schon mal an einem schwarzen Vulkansandstrand gelegen? Falls nicht, dann ab zu diesen drei Stränden im Norden Teneriffas:
Playa Jardín. In Puerto de la Cruz gelegen, erwartet euch schwarzer Vulkansand und üppige tropische Gärten, gestaltet vom spanischen Bildhauer César Manrique.
Playa de Los Guíos. Ein Geheimtipp unter Einheimischen, die den Touristenmassen entfliehen wollen. Dieser kleine Schwarzsandstrand bietet ein bodenständiges kanarisches Erlebnis und bessere Gelegenheiten, mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Die umliegenden Klippen von Los Gigantes dienen als natürlicher Windschutz und bieten eine dramatische Kulisse.
Playa del Socorro. Surfer strömen zu diesem Nordstrand wegen der konstanten Wellen und kräftigen Atlantikdünung. Der dunkle Sand ist breit genug für Strandspiele und Sonnenbaden, während die Umgebung wild und unberührt wirkt. Starke Strömungen machen das Schwimmen für unerfahrene Meersschwimmer allerdings zur Herausforderung.
Strände im Süden

Wer ein Hotel auf Teneriffa gebucht hat, übernachtet höchstwahrscheinlich im Süden der Insel. Hier eine Liste der schönsten Strände im Süden:
Playa de la Tejita. Goldener Sand und natürliche Dünen schaffen eine ruhigere Atmosphäre als die erschlossenen Resortstrände in der Nähe. Unbedingt zur Abendstunde kommen – der Blick auf den Roten Berg ist dann einfach umwerfend.
Playa de El Médano. Wind- und Kitesurfer lieben diesen Strand, offenbar dank der konstanten Passatwinde. Der lange Streifen goldenen Sands bietet Platz für Wassersportbegeisterte und alle, die einfach nur in der Sonne liegen und sie genießen wollen.
Playa de las Teresitas. Dieser Strand nahe Santa Cruz ist zwar künstlich angelegt, aber trotzdem zauberhaft – der Sand wurde nämlich aus der Sahara importiert. Palmen, ruhiges Wasser und zahlreiche Einrichtungen in der Nähe machen ihn perfekt für Familien.
💡 Allgemeiner Hinweis zu Stränden auf Teneriffa: FKK ist möglich.
5 Städte und kulturelle Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa
Irgendwann reicht es dann doch mit dem Strand – man wird unruhig und bekommt FOMO. Zum Glück bietet Teneriffa jede Menge historische Sehenswürdigkeiten mit Kopfsteinpflasterstraßen, bunter Architektur, prachtvollen Kathedralen und echtem Inselleben. Hier meine Liste der Städte und Kulturorte, die man zwischen den Strandtagen erkunden sollte.
La Laguna

San Cristóbal de La Laguna (kurz La Laguna) hat seinen UNESCO-Welterbestatus aus gutem Grund. Als erste Hauptstadt der Kanarischen Inseln zeigen die Kolonialarchitektur und die bunten Straßen 500 Jahre Geschichte. Dank der Universität von La Laguna gibt es in der Stadt viele Studenten, die in Cafés und Buchläden arbeiten – das macht sie deutlich weniger touristisch als andere Teile der Insel. Die Hauptattraktion ist die Kathedrale von La Laguna mitten auf dem Hauptplatz, begleitet von wunderschönen Kirchen in der gesamten Altstadt. Im Museum für Geschichte Teneriffas erwarten euch historische und kulturelle kanarische Ausstellungen.
Puerto de la Cruz
Puerto de la Cruz ist das älteste Touristenziel der Kanarischen Inseln und hat seinen Status als touristischer Dreh- und Angelpunkt im Norden Teneriffas bis heute behalten. Die Stadt besticht durch farbenfrohe Architektur entlang von Kopfsteinpflasterstraßen, den Schwimmkomplex Lago Martiánez und den Malvasía-Wein, der es in gleich mehrere Shakespeare-Stücke geschafft hat. Agatha-Christie-Fans sollten nach ihrer Statue am Aussichtspunkt Mirador de la Paz Ausschau halten und sich vorstellen, wie die Umgebung sie zu ihren Romanen inspiriert hat.
Santa Cruz de Tenerife

Die Hauptstadt Teneriffas, Santa Cruz de Tenerife, ist so authentisch wie es nur geht. Die Stadt ist nicht auf Touristen ausgerichtet – ganz im Gegensatz zu den Resortorten im Süden. Hier findet man lokale Märkte, Kaufhäuser und Restaurants, die vor allem von Inselbewohnern besucht werden. Das architektonische Wahrzeichen ist ohne Zweifel das Auditorio de Tenerife, entworfen vom spanisch-schweizerischen Architekten Santiago Calatrava. Santa Cruz de Tenerife richtet außerdem im Februar einen der größten Karnevals der Welt aus – die Stadt verwandelt sich dann in riesige Straßenpartys à la Karneval in Rio.
Garachico
Eine weitere historische Küstenstadt: Garachico wurde 1706 durch einen Vulkanausbruch zerstört und seitdem komplett wiederaufgebaut. Der Ausbruch schuf mehrere natürliche Felspools in der Umgebung und zerstörte den ursprünglichen Hafen, der einst ein wichtiger Handelshafen war. Heute findet man hier ein hübsches, charmantes Städtchen mit einer weltweit bekannten Kunstszene. Für die malerischen Kopfsteinpflasterstraßen braucht man nur ein paar Stunden, aber man kann die Zeit wunderbar in den Cafés, Restaurants und Eisdielen verbringen.
Icod de los Vinos und der Drachenbaum

Icod de los Vinos ist ein außergewöhnlich grüner Ort, berühmt für seinen Rotwein. Hier steht auch der 1.000 Jahre alte Drago Milenario (der Drachenbaum), der angeblich älter ist als die europäische Kolonisierung – und möglicherweise sogar älter als das Christentum. Die Pflichtprogrammpunkte in Icod de los Vinos: eine Bodega für eine Weinprobe besuchen, bei der man Weine aus Trauben probieren kann, die auf vulkanischem Boden gewachsen sind, und diesem unglaublich alten Baum seine Ehrerbietung erweisen.
6 einzigartige Erlebnisse auf Teneriffa
Teneriffa ist eine einzigartige kleine Insel. Sie vereint Mikroklimata, die es kein zweites Mal gibt, eine reiche mythologische Geschichte und eine lokale Küche, die spanische Rezepte mit einheimischen Zutaten verschmelzt. Kurz gesagt: Euer Teneriffa-Programm sollte ein paar Erlebnisse beinhalten, die es weder auf dem spanischen Festland noch sonst irgendwo in Europa gibt. Hier meine Liste der einzigartigsten Aktivitäten auf Teneriffa.
Kanarische Küche in einer Guachinche probieren
Mit Abstand eines der einzigartigsten Erlebnisse auf Teneriffa: In einer Guachinche essen – einem traditionellen, informellen Lokal mit hausgemachtem Wein und kanarischen Gerichten. Ursprünglich waren Guachinches Familienbetriebe, in denen Einheimische Wein direkt vom Produzenten kaufen konnten. Inzwischen haben auch Touristen herausgefunden, dass sie der Schlüssel zu hausgemachtem, lokalem und bezahlbarem Essen sind. Sie verstecken sich oft in Wohngebieten, ohne auffällige Schilder. Eine feste Speisekarte oder reguläre Öffnungszeiten gibt es nicht immer – viele Guachinches haben nur an bestimmten Tagen oder zu bestimmten Jahreszeiten geöffnet und servieren Gerichte aus saisonalen Produkten.
💡 Wusstest du? Laut regionalen Vorschriften dürfen Teneriffas Guachinches offiziell nur ihren eigenen hausgemachten Wein sowie Wasser ausschenken und maximal drei Gerichte servieren – Bier, Spirituosen und Softdrinks sind technisch gesehen verboten.
📍 So findet man eine Guachinche auf Teneriffa: Einheimische fragen, Social-Media-Gruppen checken oder nach kleinen Schildern in ländlichen Gegenden Ausschau halten.
Lokales Obst probieren

Obst gibt es auf Teneriffa frisch und in Hülle und Fülle. Man findet es auf lokalen Märkten oder in kleinen Bodegas – sowohl in Ferienorten als auch in Städten. Der vulkanische Boden und die unterschiedlichen Mikroklimata schaffen ideale Bedingungen für tropische Früchte, die ganz anders schmecken als das, was man zu Hause im Supermarkt bekommt. Empfehlungen:
Bananen. Kanarische Bananen sind kleiner, süßer und aromatischer als die normalen Supermarktbananen.
Passionsfrucht. Wer auf der Nordhalbkugel lebt, kennt das: Passionsfrucht aus dem Supermarkt ist selten reif und ist meistens teuer. Auf Teneriffa kannst du sie in vollen Zügen genießen – sie sind unglaublich süß.
Kaktusfeige. Auch als Feigenkaktus-Frucht bekannt, schmeckt sie ähnlich wie eine Mischung aus Wassermelone und Gurke. Die kaktustragenden Pflanzen sind auf der Insel überall zu finden. Es ist ratsamer, die stacheligen Früchte in einem lokalen Geschäft zu kaufen, wo sie bereits von ihren Stacheln befreit wurden, anstatt sie selbst zu pflücken.
Marmeladen und Konfitüren. Wer es nicht schafft, frisches Obst während der Reise zu probieren, kann auch Marmeladen aus Kaktusfeige, Passionsfrucht, Banane und anderen lokalen Früchten mitnehmen. Wenn ihr Marmelade mit nach Hause nehmt, achtet darauf, dass die Gläser höchstens 100 ml fassen, falls sie ins Handgepäck sollen.
Einen Tag im Siam Park verbringen
Thailand ... auf Teneriffa? Touristen könnten verwirrt sein, wenn überall auf der Insel Plakate mit Thai-Kriegerfiguren und Tempeln auftauchen – bis sie erfahren, dass der Siam Park, ein Wasserpark im Thai-Stil in Costa Adeje, eine der Top-Sehenswürdigkeiten Teneriffas ist. Ein Tag im Siam Park ist zweifellos eines der besten Erlebnisse auf Teneriffa mit Kindern – Familien können steile, adrenalingeladene Wasserrutschen, Lazy-River-Fahrten, Meeresbewohner-Ausstellungen und ein Thai-Restaurant genießen.
Sterne beobachten
Teneriffas strenge Gesetze gegen Lichtverschmutzung machen die Insel zu einem der weltweit besten Orte für Sternenbeobachtung. Die Möglichkeiten sind das ganze Jahr über hervorragend, aber in den Wintermonaten sind die Nächte länger und der Himmel klarer. Bei Sternenbeobachtungstouren im Teide-Nationalpark kann man die Milchstraße, Jupitermonde, Saturnringe und ferne Nebel durch bereitgestellte Teleskope bestaunen.
💡 Profi-Tipp für die Sternenbeobachtung im Teide-Nationalpark: Wer keinen Ausflug buchen will und einen Mietwagen hat, kann zum Sonnenuntergang zum Mirador de los Poleos fahren und anschließend zum Zapato de la Reina (der Königinnenschuh) zur Sternenbeobachtung weiterfahren.
Wal- und Delfinbeobachtungstour
Die Klippen von Los Gigantes sind nicht nur an sich ein berühmtes Spektakel – von der Küste aus starten auch weltbekannte Wal- und Delfinbeobachtungstouren in ein geschütztes Meeresschutzgebiet. Je nach Anbieter kann man per Segelboot, Katamaran oder Schnellboot von Los Gigantes oder Costa Adeje aus ablegen und die ganzjährig ansässigen Pilotwale und Großen Tümmler bestaunen. Viele Touren beinhalten Mittagessen und Getränke.
In natürlichen Felspools schwimmen
Erinnerst du dich an den Vulkanausbruch, der Garachico zerstört hat? Diese Naturkatastrophe hat entlang der Küste Teneriffas mehrere natürliche Schwimmbecken geschaffen – am berühmtesten in Garachico selbst. Die Pools sind durch natürliche Felsbarrieren vor den Atlantikwellen geschützt, was sie etwas sicherer macht als das Schwimmen im offenen Meer. Aber auch abseits von Garachico gibt es an verschiedenen Küstenabschnitten kleinere natürliche Pools – fragt einfach Einheimische nach ihrem Lieblingsplatz!
💡 Profi-Tipp für natürliche Felspools auf Teneriffa: Am besten schwimmt man in den Naturpools bei ruhigem Wetter. Bei Wellen, die zu heftig gegen die umliegenden Felsen krachen, sollte man es lieber lassen.
Wann ist die beste Reisezeit für Teneriffa?
Teneriffa bietet zwar das ganze Jahr über gutes Wetter, aber die wohl beste Reisezeit ist die Nebensaison – Mai, Juni sowie September bis November. Dann profitiert man von günstigeren Flug- und Hotelpreisen, weniger Menschenmassen und trotzdem kanarischer Sonne. Wie bereits erwähnt, sind die Temperaturen im Norden Teneriffas aber immer etwas niedriger als im Süden. Wer in der Nebensaison reist, sollte leichte, langärmelige Kleidung für kühlere Abende oder höher gelegene Gebiete einpacken.
Monate | Tagestemperaturen | Wetter | Tourismus-Saison |
|---|---|---|---|
Mai, Juni und September bis November | 20 °C bis 26 °C | Warm, mild. | Nebensaison (günstigere Hotel- und Flugpreise, weniger Andrang). |
März und April | 21 °C bis 23 °C | Leicht regnerisch, kühle Nächte. | Nebensaison (günstigste Preise, am wenigsten los). |
Juli und August | 28 °C bis 30 °C | Heiß, trocken. | Hochsaison (Hauptreisezeit – hohe Preise und viel Andrang). |
Dezember bis Februar | 20 °C bis 23 °C | Mild, frühlingshaft. | Hochsaison (Hauptreisezeit – hohe Preise und viel Andrang). |
Nützliche Tipps für einen Besuch auf Teneriffa
Bevor es nach Teneriffa geht, hier ein paar Ratschläge plus Restaurantempfehlungen.
Mietwagen auf Teneriffa
Wer auf Teneriffa ein Auto mieten will, sollte das unbedingt im Voraus planen. Kurzfristige Buchungen in der Hochsaison können dazu führen, dass man keinen Wagen bekommt. Hotel-Concierges können zwar beim Buchen helfen, aber es gibt keine Garantie. Es ist ratsam, frühzeitig bei einem seriösen Unternehmen zu buchen, um Enttäuschungen und Planänderungen zu vermeiden.
Noch ein paar Hinweise zur Autovermietung:
Wer sich für einen der inoffiziellen Anbieter entscheidet, braucht unter Umständen Bargeld für die Kaution.
Unbedingt vorher Fotos vom Auto machen, besonders wenn man bestehende Kratzer oder Dellen bemerkt – sonst muss man selbst am Ende dafür bezahlen und verliert die Kaution.
Öffentliche Verkehrsmittel
Das TITSA-Bussystem ist ausgezeichnet – die Busse sind sauber, zuverlässig und klimatisiert, mit genügend Platz fürs Gepäck. Die Fahrt mit dem Bus vom Flughafen zur Unterkunft kostet in der Regel nur einen Bruchteil dessen, was ein Taxi kosten würde. Das Busnetz verbindet die wichtigsten Städte und beliebte Sehenswürdigkeiten wie den Teide-Nationalpark. Tickets können beim Einsteigen oder über die TITSA-App gekauft werden.
Die besten Restaurants auf Teneriffa
Best restaurants in Tenerife

Paella vom Restaurante Mayte (links) und Scialatielli alle Vongole vom Limonella (rechts).
Wir empfehlen zwei Restaurants auf Teneriffa besonders:
Limonella Italian Restaurant: Hier sollte man unbedingt reservieren, um nicht zwei Stunden auf einen Tisch zu warten – aber das Essen ist absolut phänomenal. Das Must-try-Gericht ist Scialatielli alle Vongole (Muschelpasta).
📍 Limonella, C. Managua, 17, 38660 Arona, Santa Cruz de Tenerife – in Google Maps öffnen.
Restaurante Mayte: Unglaubliche Paella und eine Auswahl an frischen Meeresfrüchten, die man direkt am Meer genießen kann.
📍 C.C. Veronica 3 Calle Paseo, C. Francisco Andrade Fumero, Locales 24, 25, 26, 38660 Arona, Santa Cruz de Tenerife – in Google Maps öffnen.
Wo übernachten auf Teneriffa
Wie bereits erwähnt, befinden sich die meisten Ferienresorts im Süden Teneriffas. Der Norden ist weniger touristisch und zieht eher Besucher an, die gerne wandern und lokale Geheimtipps entdecken wollen. Die beliebtesten Unterkünfte auf Teneriffa:
Costa Adeje. Bietet gehobene und mittelklassige Resorts mit einfachem Strandzugang und allem, was man als Tourist braucht.
Puerto de la Cruz. Eine hervorragende Basis im Norden, etwas abseits der Massen des Südens. Man ist näher an Wanderwegen und kulturellen Sehenswürdigkeiten und hat trotzdem Zugang zum Strand.
La Laguna. Weniger touristisch, mehr lokal. Ideal für alle, die historische Architektur erkunden und gute Restaurants ausprobieren wollen.
Playa de las Américas. Beliebt bei Partygängern. Hier erwartet euch eine jüngere, wildere Atmosphäre.
Ausflüge und Touren buchen
Mein wichtigster Rat für Touren zu beliebten Sehenswürdigkeiten wie dem Teide-Nationalpark, dem Masca-Tal oder Walbeobachtungstouren: So früh wie möglich buchen. Wartet nicht bis zur letzten Minute. Besonders wichtig ist das für Touren zum Teide, denn durch die neuen Regelungen ab 2026 sind auf dem Weg zum Krater maximal 300 Besucher pro Tag erlaubt. Touren kann man online buchen, in Informationszentren in den Innenstädten oder über den Hotel-Concierge.
Mit einer Saily eSIM auf Teneriffa immer online
Da die Kanaren und Teneriffa zu Spanien gehören, können EU-Bürger mit ihrem heimischen Tarif Mobildaten nutzen, als wären sie zu Hause. Das sind gute Nachrichten für deutsche und österreichische Urlauber. Da die Schweiz nicht zur EU gehört, müssen Schweizer Reisende an eine alternative Verbindung denken, wenn sie nicht hohe Roaminggebühren zahlen möchten. Der einfachste Weg, überall auf der Insel online zu sein, ist eine eSIM.
Falls ihr damit noch nicht vertraut seid: Eine eSIM ist eine digitale Version einer SIM-Karte – das heißt, man muss nirgends in den Laden oder am Flughafen vorbeischauen, um eine physische SIM ins Handy einzulegen. Mit einer Saily eSIM für Spanien kann man über auf den Kanarischen Inseln – einschließlich Teneriffa – online surfen. Mit dem Dienst kann man die eSIM schon vor der Ankunft auf Teneriffa installieren und hat sofort nach der Landung Internetzugang. Wer schnelle, günstige mobile Daten auf Teneriffa sucht, lädt einfach die Saily eSIM-App herunter und wählt ein Paket für die Reise aus.
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