
Deutsches Handy in Japan nutzen: Alles, was du wissen musst
Ein funktionierendes Handy ist auf einer Japanreise unverzichtbar. Ob du dich mit Google Maps durch Tokio bewegst, Hotels kontaktierst oder mit Familie und Freunden in Deutschland in Kontakt bleibst – dein Handy ist immer dabei. Viele Reisende fragen sich jedoch: Kann ich mein deutsches Handy in Japan nutzen? Welche Voraussetzungen gibt es, und was sollte ich vor der Abreise beachten?In diesem Artikel erfährst du Schritt für Schritt, wie du dein Handy in Japan nutzen kannst. Du bekommst einen Überblick über die eSIM, die wichtigsten technischen Anforderungen und erfährst, welche Lösungen für Internet und Telefonie am besten passen.

Inhaltsverzeichnis
- Kannst du dein deutsches Handy in Japan nutzen?
- Was brauchst du, damit dein Handy in Japan funktioniert?
- SIM-Lock überprüfen
- Einstellungen am Handy anpassen
- Mobilfunknetze in Japan verstehen
- Frequenzbänder in Japan
- Kompatibilität deines Geräts prüfen
- Möglichkeiten, Internet und Mobilfunk in Japan zu nutzen
- Roaming mit deinem deutschen Anbieter
- eSIM
- Lokale SIM-Karte in Japan
- Pocket Wi-Fi
- Öffentliches WLAN
- Handy in Japan laden: Strom & Adapter
- Weitere Dinge, die du bei der Handynutzung in Japan beachten solltest
- Was ist die beste Möglichkeit, dein Handy in Japan zu nutzen?
Kannst du dein deutsches Handy in Japan nutzen?
Ja, du kannst dein deutsches Handy in Japan nutzen. Die meisten modernen Smartphones funktionieren mit japanischen Mobilfunknetzen. Damit alles reibungslos klappt, brauchst du aber ein SIM-lock-freies Gerät und dein Handy sollte die in Japan genutzten Frequenzbänder unterstützen.Ohne die richtige Internet- oder SIM-Lösung ist die Nutzung aber eingeschränkt, besonders wenn du in Japan telefonieren oder mobiles Internet nutzen möchtest.
Was brauchst du, damit dein Handy in Japan funktioniert?
Damit dein deutsches Handy in Japan zuverlässig funktioniert, solltest du vor der Reise ein paar wichtige Dinge prüfen. Die gute Nachricht ist, dass der Aufwand meistens gering ist.
SIM-Lock überprüfen
Dein Smartphone muss SIM-lock-frei sein. Wenn du dein Gerät mit Vertrag gekauft hast, kann es an einen Anbieter gebunden sein. Bist du unsicher, frage am besten vor der Reise bei deinem Anbieter nach.
Einstellungen am Handy anpassen
In Japan sollten mobile Daten und die automatische Netzwahl eingeschaltet sein. Schalte Datenroaming nur ein, wenn du es wirklich nutzen möchtest oder wenn es für deine Lösung nötig ist.
Mobilfunknetze in Japan verstehen
Japan verfügt über eines der modernsten Mobilfunknetze weltweit. Die wichtigsten Anbieter sind NTT Docomo, SoftBank, au (KDDI) und Rakuten. In Großstädten ist die Netzabdeckung ausgezeichnet, aber auch in ländlichen Regionen kannst du meist zuverlässig telefonieren und surfen.
Frequenzbänder in Japan
In Japan werden andere Frequenzbänder als in Europa genutzt. Die meisten neueren Smartphones unterstützen diese Bänder problemlos. Besonders wichtig sind die LTE-Bänder 1, 3 und 19. Bei älteren Geräten kann es Einschränkungen geben.
Kompatibilität deines Geräts prüfen
Am einfachsten kannst du online prüfen, ob dein Smartphone eSIM-fähig ist und mit den Netzen funktioniert. Eine aktuelle Übersicht findest du hier: Geräte die eSIMs unterstützen.
Möglichkeiten, Internet und Mobilfunk in Japan zu nutzen
Damit du dein Handy in Japan gut nutzen kannst, brauchst du eine zuverlässige Lösung für mobiles Internet und, je nach Bedarf, auch für Telefonie. Für Reisende aus Deutschland gibt es verschiedene Möglichkeiten, die sich in Preis, Komfort und Flexibilität unterscheiden. Hier findest du die wichtigsten Optionen mit ihren Vor- und Nachteilen, der Verfügbarkeit in Japan und einer groben Kostenübersicht.
Roaming mit deinem deutschen Anbieter
Die einfachste, aber oft teuerste Lösung ist das Datenroaming über deinen deutschen Mobilfunkanbieter. Anbieter wie Telekom, Vodafone oder O2 erlauben grundsätzlich die Nutzung deines Handys in Japan, aber Japan liegt nicht in der EU-Roaming-Zone.
Das heißt: Du kannst mit deinem deutschen Handy telefonieren und mobiles Internet in Japan nutzen, aber die Kosten können schnell sehr hoch werden, selbst wenn du es nur kurz benutzt.
Beispielhafte Roaming-Kosten deutscher Anbieter in Japan:
Anbieter | Leistung | Preis |
|---|---|---|
Telekom | wenige MB | ca. 5–10 € |
Vodafone | Tagespakete | ca. 10–15 € |
O2 | Pay-per-Use | sehr teuer |
Hinweis: Ohne Gewähr. Stand Dezember 2025
Roaming ist daher nur für kurze Notfälle geeignet. Für längere Aufenthalte oder wenn du dein Handy regelmäßig nutzen möchtest, ist diese Option nicht zu empfehlen.
eSIM
Eine eSIM ist eine digitale SIM-Karte, die direkt auf deinem Smartphone installiert wird. Sie ist besonders praktisch für Reisen nach Japan, weil du sie bereits vor der Abreise aktivieren kannst. Vor Ort musst du dich nicht um den Kauf oder den Wechsel einer physischen SIM-Karte kümmern. Sobald du in Japan ankommst, verbindet sich dein Handy automatisch mit einem lokalen Netz und du bist sofort online.
Vorteile einer eSIM in Japan:
Kein physischer SIM-Karten-Tausch: Deine deutsche SIM-Karte bleibt im Gerät, sodass du weiterhin erreichbar bleibst und keine kleinen SIM-Karten verlieren musst.
Sofort nach der Landung online: Die eSIM ist bereits eingerichtet, was besonders hilfreich ist für die Navigation, Übersetzungen oder die Organisation der Weiterreise.
Stabile lokale Netze: eSIMs nutzen meist die starken japanischen Mobilfunknetze und bieten eine zuverlässige Internetverbindung – sowohl in Städten als auch in vielen ländlichen Regionen.
Volle Kostenkontrolle: Du weißt vorab, welches Datenvolumen dir zur Verfügung steht, und vermeidest unerwartete Roaming-Gebühren.
Nachteile einer eSIM in Japan:
eSIM-fähiges Gerät erforderlich: Nicht alle Smartphones unterstützen eSIMs, insbesondere ältere Modelle oder sehr günstige Geräte.
Meistens sind Datentarife ohne klassische Telefonie: In vielen Fällen sind nur mobile Daten enthalten, sodass klassische Anrufe und SMS über die eSIM nicht möglich sind. Du kannst aber Messenger-Apps wie WhatsApp zum Telefonieren nutzen, da du hierfür die Daten verwenden kannst.
Wenn dein Smartphone eSIM-fähig ist, ist diese Lösung eine der bequemsten und flexibelsten Möglichkeiten, dein deutsches Handy in Japan zu nutzen. Sie eignet sich besonders für Reisende, die Wert auf Komfort, Transparenz und eine schnelle Internetverbindung legen.
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Lokale SIM-Karte in Japan
Eine weitere Möglichkeit ist der Kauf einer lokalen japanischen SIM-Karte. Diese sind an großen Flughäfen, in Elektronikgeschäften oder online zur Abholung erhältlich.
Vorteile:
Nutzung lokaler Mobilfunknetze mit in der Regel guter Abdeckung in Städten und vielen ländlichen Regionen
Oft günstiger als klassisches Datenroaming über deutsche Mobilfunkanbieter, besonders bei längeren Aufenthalten
Nachteile:
Physischer SIM-Kartenwechsel erforderlich: Deine deutsche SIM-Karte muss während der Reise aus dem Gerät entfernt werden.
Registrierung notwendig: Je nach Anbieter kann eine Identitätsprüfung oder eine Registrierung vor Ort erforderlich sein.
Die Einrichtung kann zeitaufwendig sein: Der Kauf, die Aktivierung und mögliche Einstellungen nehmen Zeit in Anspruch.
Teilweise eingeschränkte englische Unterstützung: Anleitungen oder Support sind nicht immer vollständig auf Englisch verfügbar.
Lokale SIM-Karten sind in Japan gut erhältlich, bieten jedoch weniger Komfort als eine eSIM, insbesondere bei kürzeren Reisen.
Pocket Wi-Fi
Pocket Wi-Fi in Japan ist ein tragbarer WLAN-Router, den du für die Dauer deiner Reise mietest. Er versorgt ein oder mehrere Geräte gleichzeitig mit Internet und ist besonders bei Gruppen beliebt.
Vorteile:
Sehr stabile Internetverbindung: Pocket-Wi-Fi-Geräte greifen auf leistungsstarke japanische Mobilfunknetze zu und bieten meist konstante Geschwindigkeiten.
Mehrere Geräte gleichzeitig nutzbar: Ideal für Paare, Familien oder Gruppen, da Smartphones, Tablets und Laptops parallel verbunden werden können.
Nachteile:
Zusätzliches Gerät zum Mitnehmen: Neben deinem Handy musst du den Router stets bei dir tragen.
Tägliches Aufladen erforderlich: Ist der Akku leer, steht unterwegs kein Internet mehr zur Verfügung.
Abholung und Rückgabe nötig: Das Gerät muss vor oder nach der Reise abgeholt und anschließend zurückgegeben werden, was zusätzlichen organisatorischen Aufwand bedeutet.
Pocket-Wi-Fi-Geräte findest du häufig an Flughäfen. Außerdem bieten viele Manga-Cafés in Japan kostenloses Highspeed-WLAN, Steckdosen und ruhige Arbeitsplätze. Sie sind ein beliebter Treffpunkt für Reisende.
Öffentliches WLAN
Kostenloses öffentliches WLAN ist in Japan in vielen Hotels, Cafés, Bahnhöfen, Flughäfen und Convenience Stores verfügbar. In Großstädten findest du häufig Hotspots, allerdings ist die Verbindungsqualität sehr unterschiedlich und oft zeitlich begrenzt oder an eine Registrierung gebunden.
Vorteile:
Meist kostenlos oder sehr günstig: Besonders in Hotels, Cafés, Bahnhöfen und Convenience Stores ist WLAN ohne zusätzliche Kosten verfügbar.
Weit verbreitet, vor allem in Städten: In Großstädten findest du viele Hotspots an zentralen Orten.
Oft gute Lade- und Sitzmöglichkeiten: Besonders in Manga-Cafés stehen Steckdosen, Sitzplätze und eine ruhige Umgebung zur Verfügung.
Nachteile:
Nicht überall verfügbar: Außerhalb größerer Städte oder unterwegs kann es schwierig sein, einen stabilen Hotspot zu finden.
Registrierung oder zeitliche Begrenzung möglich: Häufig ist eine Anmeldung erforderlich oder die Nutzung ist zeitlich eingeschränkt.
Ungeeignet für dauerhafte mobile Nutzung: Für Navigation, spontane Recherchen oder unterwegs ist öffentliches WLAN meist zu unzuverlässig.
Öffentliches WLAN ist gut für kurze Online-Aufgaben oder Pausen, aber es ersetzt keine zuverlässige mobile Internetlösung für Navigation oder spontane Nutzung.
Handy in Japan laden: Strom & Adapter
Damit dein Handy in Japan immer einsatzbereit ist, solltest du vor der Reise die Stromstandards prüfen. Dein deutsches Smartphone kannst du in Japan meist problemlos laden, da moderne Ladegeräte weltweit kompatibel sind. In Japan gibt es Steckdosen vom Typ A mit zwei flachen, parallelen Pins, ähnlich wie in den USA. Deutsche Stecker passen nicht direkt; deshalb brauchst du einen einfachen Reiseadapter.
Die Netzspannung in Japan beträgt 100 Volt bei 50 oder 60 Hertz, je nach Region. Das ist zwar niedriger als in Deutschland, stellt für Smartphones jedoch kein Problem dar. Die meisten Handy-Ladegeräte unterstützen automatisch einen Spannungsbereich von 100 bis 240 Volt und passen sich der jeweiligen Stromversorgung selbstständig an. Ein zusätzlicher Spannungswandler ist daher für das Laden deines Handys nicht notwendig.
Ob dein Ladegerät für Japan geeignet ist, kannst du leicht prüfen: Schau einfach auf das Netzteil. Steht dort „Input 100–240 V“, kannst du dein Handy in Japan ohne Bedenken laden. Du brauchst dann nur einen passenden Steckdosenadapter.
Weitere Dinge, die du bei der Handynutzung in Japan beachten solltest
Je nach Reisezeit für Japan kann sich dein Internetbedarf deutlich unterscheiden. Während der Kirschblütenzeit oder in den Sommermonaten bist du oft länger unterwegs, nutzt häufiger Navigation, Übersetzungs-Apps oder Online-Tickets und bist stärker auf mobiles Internet angewiesen. Neben Technik und Internet gibt es einige kulturelle und praktische Besonderheiten, die den Umgang mit dem Handy in Japan beeinflussen. Telefonieren in Zügen, Bussen und Bahnen ist meist unerwünscht.
Der Lautlos-Modus wird in öffentlichen Verkehrsmitteln fast immer genutzt
QR-Codes sind weit verbreitet (Tickets, Speisekarten, Bezahlung)
Navigations- und Übersetzungs-Apps sind besonders hilfreich
Bargeld ist weiterhin verbreitet, digitale Services nehmen jedoch zu
Was ist die beste Möglichkeit, dein Handy in Japan zu nutzen?
Wenn du dein Handy in Japan einfach, flexibel und ohne Risiko für Kosten nutzen möchtest, ist eine eSIM für Japan für die meisten Reisenden die beste Wahl. Im Vergleich zu klassischem Roaming, lokalen SIM-Karten oder Pocket Wi-Fi bietet sie mehr Komfort und volle Kostenkontrolle.
Mit einer eSIM musst du weder eine SIM-Karte wechseln noch ein zusätzliches Gerät mitnehmen. Die Aktivierung erfolgt digital und kann bereits vor der Reise erledigt werden. So bist du direkt nach der Ankunft online. Gerade in Japan, wo mobiles Internet für Navigation, Übersetzungen und Tickets fast unverzichtbar ist, ist das ein großer Vorteil.
Mit einer eSIM im Ausland weißt du von Anfang an, wie viel Datenvolumen du hast. So kannst du Apps wie WhatsApp oder Google Maps wie gewohnt nutzen, ohne dir Sorgen um versteckte Gebühren oder komplizierte Organisation machen zu müssen.
Warum Saily?
Die eSIM von Saily wurde speziell für internationale Reisen entwickelt und passt auch perfekt für Japan. Sie verbindet sich mit lokalen Mobilfunknetzen und sorgt so für eine stabile und zuverlässige Internetverbindung. Die Einrichtung ist einfach über das Herunterladen der eSIM-App möglich, ganz ohne Vertrag oder langfristige Bindung.
Vorteile von Saily:
Einfache Aktivierung über die App
Transparente Tarife ohne versteckte Kosten
Stabile Netzabdeckung in Japan
Flexible Datenpakete für kurze und längere Reisen
Beispielhafte Tarife (abhängig vom Paket):
Datenvolumen | Laufzeit | Preis |
|---|---|---|
1 GB | 7 Tage | US$3,99 |
5 GB | 30 Tage | US$10,99 |
20 GB | 30 Tage | US$24,99 |

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Häufig gestellte Fragen
Auch verfügbar in: English


Ksenija ist eine kulinarische Abenteurerin, die der festen Überzeugung ist, dass man eine neue Kultur am besten durch ihr Essen entdecken kann. Ob sie nun den Thanksgiving-Truthahn in den USA genießt oder sich in Island an Hákarl heranwagt – eSIMs sind ihre treuen Reisebegleiter. Ksenija lässt keine Gelegenheit aus, ihre gastronomischen Reisen zu dokumentieren und jeden köstlichen Bissen mit der Welt zu teilen. Wo auch immer ihre Geschmacksknospen sie hinführen, Ksenija ist immer auf der Suche nach der nächsten kulinarischen Köstlichkeit.
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