Mobiles Internet in Spanien: So bleibst du 2026 vernetzt

Egal, ob du gerade am Flughafen Madrid-Barajas gelandet bist und den Weg zur Unterkunft suchst, die AVE-Zugverbindungen zwischen Madrid und Barcelona prüfst oder schnell ein Foto vom Strand verschicken willst: Mobiles Internet in Spanien macht das Reisen erheblich einfacher. Spanien verfügt über eine flächendeckende 4G- und eine stetig wachsende 5G-Netzabdeckung, dennoch bleibt die Verbindung nicht immer reibungslos. Teure Roaming-Gebühren außerhalb der EU, lückenhaftes öffentliches WLAN oder umständliche Registrierungspflichten beim Kauf einer lokalen SIM-Karte können den Trip erschweren. Dieser Ratgeber vergleicht eSIM, spanische Prepaid-SIM-Karten, Roaming, Pocket-WLAN und kostenloses WLAN im Bezug auf Kosten, Netzabdeckung, Geschwindigkeiten und Datenvolumen, damit du die praktischste und günstigste Lösung für deine Reise findest.

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17 Min. Lesezeit

Mobiles Internet in Spanien: So bleibst du 2026 vernetzt

Ist mobiles Internet in Spanien gut? Das kannst du erwarten

Spanien zählt zu den am besten ausgebauten Telekommunikationsmärkten Europas mit einer flächendeckenden 4G- und einer zunehmend verfügbaren 5G-Abdeckung in Städten und entlang wichtiger Verkehrsrouten. In Großstädten wie Madrid, Barcelona, Valencia und Sevilla ist 5G an vielen Orten verfügbar, etwa an Verkehrsknotenpunkten, in Einkaufszentren und in zahlreichen U-Bahn-Stationen.

Die wichtigsten Netzbetreiber sind Movistar, Vodafone, Orange und Yoigo, welches ebenfalls zur MasOrange-Gruppe gehört. DIGI etabliert sich zunehmend als vierter Anbieter. Die meisten Reise-eSIMs verbinden sich über eines oder mehrere dieser spanischen Netze.

Die Geschwindigkeiten reichen in der Regel gut für Kartendienste, Messaging, Streaming, mobiles Arbeiten und Videotelefonie – Movistar führt aktuelle Tests zur Download-Geschwindigkeit an.

Landesweite Tarife funktionieren auch auf den Balearen, einschließlich Mallorca und Ibiza, sowie auf den Kanarischen Inseln, einschließlich Teneriffa und Lanzarote. Die Abdeckung ist in den meisten Orten und Touristengebieten verlässlich, an abgelegenen Stränden, entlang von Bergstraßen und in dünn besiedelten Regionen im Inland kann es jedoch weiterhin gelegentlich zu Lücken kommen. Welches Internet in Spanien am besten zu dir passt, hängt letztlich von der Reisedauer, deinem Gerät und dem gewünschten Komfort ab.

Die besten Optionen für mobiles Internet in Spanien nach Kosten und Komfort

Um in Spanien verbunden zu bleiben, stehen dir eSIM, lokale Prepaid-SIM, Roaming, Pocket-WLAN und öffentliches WLAN zur Auswahl. Die folgenden Optionen sind grob nach Komfort geordnet – von der praktischsten Lösung für Solo-Reisende bis zur am wenigsten verlässlichen Variante.

1. eSIM nutzen – schnell, flexibel und sofort einsatzbereit

Eine eSIM ist eine digitale SIM-Karte, die fest in ein kompatibles Smartphone integriert ist. Statt eine physische Karte einzulegen, wählst du einen mobilen Datentarif online aus und installierst ihn über eine App oder per QR-Code.

Für die meisten Kurzreisen ist eine eSIM eine der einfachsten Möglichkeiten, mobiles Internet in Spanien zu nutzen. Du kannst sie bereits zu Hause mit stabiler Internetverbindung einrichten und bei der Ankunft direkt verbinden, ohne einen Handyshop aufzusuchen oder eine lokale SIM-Karte mit deinem Ausweis zu registrieren. Außerdem bleibt deine gewohnte SIM-Karte im Smartphone, sodass du unter deiner Heimatnummer weiterhin erreichbar bist, während du die eSIM für mobile Daten nutzt – stelle nur sicher, dass mobile Daten und Daten-Roaming für deine Heim-SIM deaktiviert sind, um versehentliche Kosten zu vermeiden.

Die meisten iPhones ab dem XS, XS Max und XR sowie viele neuere Samsung-Galaxy- und Google-Pixel-Modelle unterstützen die eSIM-Technologie, die Kompatibilität kann jedoch je nach Gerät und Kaufland variieren. Prüfe vor der Paketwahl, ob dein Smartphone eSIM-fähig und entsperrt (unlocked) ist.

Mit einer Saily-eSIM für Spanien erhältst du außerdem In-App-Aufladungen, Hotspot-Sharing und integrierte Sicherheitsfunktionen wie Webschutz, Werbeblocker und virtuellen Standort. Bei einer Mehrländerreise deckt ein regionales Europa-Paket auch weitere Länder wie Portugal, Frankreich und Italien ab.

Vorteile:

  • Offers quick online setup before departure.

  • Hält deine Heim-SIM und Rufnummer aktiv

  • Eignet sich sowohl für reine Spanien-Reisen als auch für Mehrländertrips

Nachteile:

  • Setzt ein entsperrtes, kompatibles Smartphone voraus

  • Erfordert eine Internetverbindung zur Einrichtung

  • Bietet in erster Linie mobile Daten

Mehr dazu liest du im Beitrag zu den Vorteilen einer eSIM oder im Vergleich eSIM vs. physische SIM-Karte.

2. Lokale SIM-Karte kaufen – gut für längere Aufenthalte 

Eine SIM-Karte für Spanien im Prepaid-Format kann sich lohnen, wenn du mehrere Wochen bleibst oder eine spanische Rufnummer für lokale Anrufe benötigst. Die wichtigsten Anbieter sind Movistar, Orange und Vodafone, während Yoigo und DIGI günstigere Alternativen bieten. SIM-Karten erhältst du in Filialen der Anbieter, an Kiosken der großen Flughäfen, bei autorisierten Händlern und in manchen Estancos oder Kiosken.

Aktuelle Prepaid-Pakete kosten häufig rund 7-10 Euro für 50-100 GB, während Pakete ab etwa 15-20 Euro mehrere hundert Gigabyte enthalten können. Angebote ändern sich jedoch häufig, und Datenvolumen-Rabatte gelten teils nur befristet oder ändern den Preis bei der Paketverlängerung.

Nach spanischem Recht müssen Prepaid-Kunden sich mit einem anerkannten Ausweisdokument registrieren, etwa Reisepass oder Personalausweis. Das kann den Kaufvorgang an einem belebten Schalter verlängern, zudem musst du gegebenenfalls deine gewohnte SIM-Karte entnehmen oder deaktivieren, falls dein Smartphone kein Dual-SIM unterstützt.

Movistar gilt insgesamt als die verlässlichste Wahl, besonders für ländliche Regionen und Inlandsrouten. Orange überzeugt in Städten, Küstenregionen und Touristenzielen, während Vodafone eine solide Option für Städtetrips ist. Für einen gewöhnlichen Städtetrip dürfte der Unterschied zwischen den großen Netzen aber kaum spürbar sein.

Vorteile:

  • Bietet großzügiges Datenvolumen zu wettbewerbsfähigen Preisen

  • Stellt eine spanische Rufnummer bereit

  • Lohnt sich besonders bei längeren Aufenthalten

Nachteile:

  • Erfordert eine Registrierung mit Reisepass oder Ausweis

  • Setzt die Suche nach einem Händler vor Ort voraus

  • Kann mit unübersichtlichen Aktionsbedingungen verbunden sein

3. Roaming nutzen – für kurze Trips praktisch, für EU-Reisende meist kostenlos 

Beim Datenroaming verbindet dein Heimatanbieter dein Smartphone mit einem spanischen Partnernetz. Du behältst deine gewohnte SIM-Karte, Rufnummer und dein Paket, die Kosten hängen jedoch stark davon ab, wo dein Vertrag abgeschlossen wurde.

Für Reisende mit einem Paket aus der EU oder dem EWR gilt seit der EU-Roaming-Verordnung („Roam like at Home“) in der Regel: Anrufe, SMS und Datenvolumen aus dem Heimatpaket lassen sich in Spanien ohne Zusatzkosten nutzen. Anbieter dürfen dabei ein Fair-Use-Limit anwenden, das je nach Paket unter dem heimischen Datenvolumen liegen kann.

Für Reisende aus Nicht-EU/EWR-Ländern wie den USA, Kanada oder Australien sieht die Rechnung oft anders aus: Viele Anbieter berechnen eine Tagespauschale oder verlangen ein gesondertes Reisepaket. 

Bei einer einwöchigen Reise können sich Tagespauschalen von umgerechnet rund 9-10 Euro schnell auf 65-70 Euro summieren – für längere Aufenthalte ist eine eSIM oder lokale SIM-Karte meist die kostengünstigere Wahl. Die meisten Smartphones verbinden sich mit spanischen Netzen, sofern sie die nötigen Frequenzbänder unterstützen und der Anbieter ein Roaming-Abkommen hat. Prüfe vor der Abreise also, ob dein Datenpaket in Spanien funktioniert.

In der Regel muss Daten-Roaming aktiviert sein, damit du deine Heim-SIM für mobile Daten nutzen kannst. Automatische App-Updates, Foto-Backups und die E-Mail-Synchronisierung verbrauchen auch im Hintergrund Datenvolumen – außerhalb der EU-Roaming-Zone kann das unbemerkt tägliche Zusatzkosten auslösen, selbst wenn du dein Smartphone gerade nicht aktiv nutzt.

Vorteile:

  • Nutzt deine bestehende SIM-Karte und Rufnummer weiter

  • Verbindet sich bei der Ankunft automatisch

  • Ist bei einem EU-/EWR-Paket in der Regel bereits inklusive

Nachteile:

  • Verursacht außerhalb der EU/EWR oft höhere Kosten

  • Kann durch Fair-Use-Limits das Datenvolumen einschränken

  • Kann durch Hintergrundaktivitäten unbemerkte Tagesgebühren auslösen

Roaming eignet sich gut für sehr kurze Trips, besonders wenn es im Paket bereits enthalten ist. Wer Roaming lieber ganz vermeiden möchte, findet Tipps dazu im Beitrag Smartphone im Ausland nutzen, ohne zu roamen.

4. Pocket-WLAN mieten – ideal für Gruppen und Familien 

Ein Pocket-WLAN-Gerät ist ein tragbarer Router, der sich mit einem Mobilfunknetz verbindet und die Internetverbindung mit mehreren Geräten teilt. Du mietest das Gerät für die Reisedauer, holst es ab oder lässt es liefern und gibst es anschließend zurück.

Die Preise beginnen häufig bei umgerechnet rund 4-10 Euro pro Tag, wobei kürzere Buchungen, 5G-Service, Lieferung, Versicherung und weitere Extras die Gesamtkosten erhöhen können.

Manche Geräte unterstützen bis zu 10 gleichzeitige Verbindungen, wodurch sich Pocket-WLAN besonders für Familien, Gruppen oder Reisende mit mehreren Geräten eignet. Es hilft außerdem, wenn ein oder mehrere Smartphones keine eSIM-Technologie unterstützen.

Der größte Nachteil: Ein zusätzliches Gerät muss mitgeführt und aufgeladen werden, der Akku hält möglicherweise nicht den ganzen Tag. Läuft der Akku leer oder entfernt sich die Person, die das Gerät trägt, verlieren alle Nutzer die Verbindung – zudem können Kautionen oder Ersatzgebühren hoch ausfallen.

Vorteile:

  • Verbindet mehrere Personen und Geräte gleichzeitig

  • Erfordert keinen Wechsel der SIM-Karte im Smartphone

  • Unterstützt auch Geräte ohne eSIM-Technologie

Nachteile:

  • Muss mitgeführt und aufgeladen werden

  • Erfordert vorausschauende Planung für Lieferung und Rückgabe

  • Kann mit Kautionen oder Ersatzgebühren verbunden sein

5. Öffentliches WLAN nutzen

Kostenlose WLAN-Hotspots sind an spanischen Flughäfen, Bahnhöfen, in Hotels, Cafés, Restaurants, Einkaufszentren, Bibliotheken und weiteren öffentlichen Gebäuden weit verbreitet. Manche Städte betreiben zudem kommunale Netze in ausgewählten Parks, auf Plätzen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und Gemeinschaftseinrichtungen.

Öffentliches WLAN eignet sich, um eine Adresse nachzuschlagen, ein Ticket herunterzuladen oder kurz eine Nachricht zu senden. Manche Netze erfordern jedoch eine Registrierung, begrenzen die Nutzungsdauer oder werden bei vielen gleichzeitigen Nutzern langsamer. Außerhalb der Städte und Touristenzentren wird der Zugang zudem weniger verlässlich.

Offene Netze verschlüsseln den Datenverkehr oft nicht vollständig und eignen sich daher eher als Rückfalloption denn als Hauptverbindung. Online-Banking, Einkäufe oder sensible Konten solltest du darüber vermeiden. Bestätige sicherheitshalber den korrekten Netzwerknamen beim Personal, nutze ein vertrauenswürdiges VPN und Sicherheitsfunktionen wie Sailys Webschutz und Werbeblocker.

Vorteile:

  • Ist in der Regel kostenlos

  • Ist in Städten und Touristengebieten weit verbreitet

  • Eignet sich gut für kurze, datenarme Aufgaben

Nachteile:

  • Variiert stark in Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit

  • Kann mit Registrierung oder Zeitlimits verbunden sein

  • Birgt in offenen Netzen Sicherheitsrisiken

Netzabdeckung und Geschwindigkeiten in Spanien im Überblick

Die großen spanischen Mobilfunknetze bieten eine flächendeckende 4G-Abdeckung und zunehmend verfügbaren 5G-Service. Abdeckungsangaben beziehen sich meist auf den Anteil der erreichten Bevölkerung und nicht auf die Fläche, weshalb in abgelegenen Regionen weiterhin Lücken bestehen können, selbst wenn ein Anbieter eine hohe landesweite Abdeckung aufweist.

Unabhängige Tests bestätigen weitgehend Movistar als das insgesamt stärkste Netz Spaniens. Der Opensignal-Bericht vom April 2026 kürte Movistar zum „Besten Netzwerk“ Spaniens und platzierte den Anbieter bei Download-Geschwindigkeit, gleichbleibender Qualität und Zuverlässigkeit auf Platz eins. Der Ookla-Speedtest-Connectivity-Report zum ersten Halbjahr 2025 kam zu einem ähnlichen Ergebnis und bewertete Movistar als bestes Mobilfunknetz und bestes 5G-Netz Spaniens. DIGI erzielte zwar die höchsten reinen 5G-Downloadgeschwindigkeiten im Test, doch Movistars breitere Reichweite und gleichbleibende Leistung machen das Netz für die meisten Reisenden zur sichersten Wahl.

Die folgende Tabelle kombiniert die aktuellen 5G-Geschwindigkeitswerte von Opensignal mit den zuletzt von den Anbietern veröffentlichten Abdeckungsdaten. Es handelt sich um Durchschnittswerte, keine garantierten Geschwindigkeiten – die tatsächliche Leistung hängt von Standort, Gerät, Paket und der Netzauslastung ab.

Netzbetreiber

Aktuelle Abdeckung

Ø 5G-Download-Geschwindigkeit

Am besten geeignet für

Movistar (Telefónica)

Mehr als 95 % der Bevölkerung, über 6.200 Gemeinden

241,7 Mbit/s

Starke Gesamtleistung, große Reichweite im ländlichen Raum

Orange (MasOrange)

Mehr als 93 % der Bevölkerung, über 4.000 Gemeinden

180,4 Mbit/s

Städte, Küstenregionen, Touristenziele

Yoigo (MasOrange)

Nutzt die Netzinfrastruktur von MasOrange

160,1 Mbit/s

Städtische Abdeckung, preisgünstige lokale Pakete

Vodafone

Mehr als 90 % der Bevölkerung, über 4.100 Gemeinden

122,9 Mbit/s

Städte und wachsende Abdeckung im ländlichen Raum

DIGI

Eigene Infrastruktur plus Netzvereinbarung mit Telefónica

260,4 Mbit/s

Preisbewusste Nutzer, schnelles 5G, wo verfügbar

Diese Werte garantieren nicht, dass ein Anbieter durchgehend am besten abschneidet. Prüfe idealerweise die Abdeckungskarte des jeweiligen Anbieters für deine konkreten Reiseziele, besonders bei Reisen durch ländliche oder bergige Regionen.

Mobiles Internet in ländlichen Regionen Spaniens

In Städten, Küstenorten und besiedelten ländlichen Gebieten ist die Mobilfunkabdeckung meist zuverlässig, in bergigen oder dünn besiedelten Landesteilen kann das Signal jedoch schwächer werden. Lücken können in Teilen der Pyrenäen, im Inland Andalusiens, in abgelegenen Sierras, Nationalparks und isolierten Dörfern auftreten.

Spaniens Anbieter bauen 5G weiterhin über die größten Städte hinaus aus. Movistar deckt inzwischen mehr als 6.200 Gemeinden ab, MasOrange hat 5G in fast 4.500 Orte mit weniger als 10.000 Einwohnern gebracht, und auch Vodafone hat sein Netz auf tausende kleinere Gemeinden ausgeweitet.

Dennoch lohnt es sich, Offline-Karten, Tickets, Unterkunftsdaten und wichtige Kontaktinformationen vor einer Fahrt oder Wanderung durch abgelegene Gebiete herunterzuladen. Achte bei der Wahl einer eSIM auf etablierte spanische Netze. Saily bietet eine verlässliche Verbindung über lokale Netzbetreiber, wobei die Signalqualität weiterhin von der Abdeckung vor Ort abhängt.

Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit des mobilen Internets in spanischen Städten

In Madrid, Barcelona, Valencia, Sevilla, Málaga und anderen Großstädten ist in der Regel mit stabilem 4G- oder 5G-Service zu rechnen, der für Kartendienste, Streaming, Videotelefonie und mobiles Arbeiten ausreicht. Auch in Einkaufszentren, an Verkehrsknotenpunkten und in zahlreichen U-Bahn-Stationen ist die Abdeckung gut, wobei Tunnel und unterirdische Streckenabschnitte das Signal gelegentlich unterbrechen können.

In belebten Touristengebieten, bei Festivals und in Küstenorten während des Sommers können die Netze stärker ausgelastet sein. Das kann die Geschwindigkeit zu Stoßzeiten vorübergehend senken, mobile Daten bleiben aber in der Regel verlässlicher als kostenloses öffentliches WLAN.

Smartphone in Spanien nutzen: Das musst du wissen

Die meisten entsperrten Smartphones aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen Ländern funktionieren in Spanien. Spanische Mobilfunknetze nutzen die weit verbreiteten Standards GSM, 4G LTE und 5G, die Kompatibilität hängt jedoch weiterhin vom Gerätemodell und den unterstützten Frequenzbändern ab.

Prüfe vor der Reise, ob dein Smartphone entsperrt und mit deiner gewählten eSIM oder spanischen SIM-Karte kompatibel ist. Ein gesperrtes Gerät akzeptiert unter Umständen nur den Service deines Heimatanbieters, wodurch internationales Roaming die einzige Option bleibt.

Apps wie WhatsApp, FaceTime und Zoom funktionieren über mobile Daten oder WLAN und bieten eine günstige Möglichkeit, mit Menschen zu Hause zu telefonieren oder zu schreiben. Die Nutzung dieser Apps verbraucht zwar Datenvolumen, kostet aber in der Regel weniger als klassische internationale Anrufe über den Mobilfunkanbieter.

Unterstützt dein Smartphone Dual-SIM, kannst du deine Heim-SIM für Anrufe und eingehende SMS – etwa Verifizierungscodes – aktiv lassen, während eine eSIM die mobilen Daten übernimmt. Lege die eSIM als bevorzugte Datenverbindung fest und deaktiviere anschließend Daten-Roaming sowie den automatischen Datenwechsel für deine Heim-SIM, um unerwartete Kosten zu vermeiden.

Verbunden bleiben in mehreren europäischen Ländern

Reisen nach Spanien werden oft zu Mehrländertrips mit Zielen wie Portugal, Frankreich und Italien erweitert. Eine regionale eSIM hält dich mit nur einem Paket in mehreren Ländern verbunden, sodass nicht an jeder Grenze eine neue SIM-Karte gekauft und installiert werden muss.

Sailys regionales Europa-Paket deckt Spanien sowie zahlreiche weitere europäische Reiseziele ab und aktiviert sich, sobald du im ersten enthaltenen Land ankommst. Bei Bedarf lässt sich während der Reise über die App zusätzliches Datenvolumen nachbuchen.

Ein länderspezifisches Saily-Paket für Spanien funktioniert ausschließlich innerhalb Spaniens – wer weiterreist, sollte daher von Anfang an ein regionales Paket wählen. Spanische Prepaid-SIM-Karten enthalten teils Roaming innerhalb der EU und des EWR, vorbehaltlich der Fair-Use-Grenzen des Anbieters, doch für Ziele außerhalb dieser Regelung können zusätzliche Kosten anfallen. Prüfe die enthaltenen Länder und Roaming-Bedingungen, bevor du dich für die gesamte Reise auf ein lokales Paket verlässt.

Was kostet mobiles Internet in Spanien? Preisvergleich

Die Kosten für mobile Daten in Spanien hängen von der gewählten Verbindungsart, der Reisedauer und dem benötigten Datenvolumen ab. Eine lokale SIM-Karte bietet bei längeren Aufenthalten oft die niedrigsten Tageskosten, während eine eSIM meist die beste Balance aus Komfort und Preis-Leistung liefert.

Für Reisende aus der EU bzw. dem EWR fällt beim Roaming in der Regel keine Extragebühr an. Die folgende Tabelle bezieht sich beim Roaming daher auf Reisen außerhalb dieser Zone bzw. auf Pakete ohne EU-Roaming.

Option

Geschätzte Kosten pro Tag

Einrichtung

Sicher

Am besten geeignet für

eSIM

ca. 0,25-1,75 €

Sofortige Online-Einrichtung

Ja

Die meisten Reisenden

Internationales Roaming (außerhalb EU/EWR)

ca. 9-10 € (typische Tagespauschale)

Meist automatisch

Ja

Sehr kurze Trips

Lokale SIM-Karte

ca. 0,25-0,75 €

Kauf und Ausweisregistrierung nötig

Ja

Längere Aufenthalte, spanische Rufnummer

Pocket-WLAN

ca. 4-10 €

Lieferung oder Abholung nötig

Ja, bei Passwortschutz

Gruppen und Familien

Öffentliches WLAN

Kostenlos

Verbinden, teils Registrierung

Nicht immer

Gelegentliche Nutzung als Rückfalloption

Diese Angaben sind Richtwerte. Die tatsächlichen Kosten hängen vom Anbieter, der Paketlaufzeit, dem Datenvolumen, dem Wechselkurs sowie möglichen Liefer-, Aktivierungs- oder Gerätegebühren ab.

Eine eSIM hat nicht immer den niedrigsten Basispreis, erspart aber die Suche nach einem Geschäft, die Registrierung einer physischen SIM-Karte oder die Rückgabe von Mietgeräten. Internationales Roaming ist für einen einzelnen Tag die einfachste Lösung, Tagesgebühren können eine längere Reise jedoch erheblich verteuern.

Wie viel Datenvolumen brauchst du für deine Spanien-Reise?

Das passende Datenvolumen hängt davon ab, wie lange du unterwegs bist und was du online vorhast. Mit Sailys Datenvolumen-Rechner lässt sich der Bedarf anhand von Aktivitäten wie Surfen, Navigation, Social Media, Streaming und Videotelefonie abschätzen.

Als grobe Orientierung:

  • 1 bis 3 GB können für eine kurze Reise mit geringer Nutzung reichen, etwa für Messaging, Buchungschecks und gelegentliche Kartennutzung.

  • Rund 5 GB sollten ausreichen, wenn du bis zu zwei Wochen in Spanien bist und regelmäßig Karten, Browser, Messaging und Social Media nutzt.

  • 10-20 GB eignen sich eher, wenn du Musik oder Videos streamst, Videotelefonate führst, mobil arbeitest oder deine Verbindung mit einem weiteren Gerät teilst.

  • Unlimitiertes Datenvolumen ist für Vielnutzer sinnvoll, die ihr verbleibendes Kontingent nicht im Blick behalten möchten.

Saily bietet Spanien-Pakete von 1 GB bis 20 GB sowie unlimitierte Optionen an. Auch unlimitiertes Datenvolumen kann jedoch täglichen Fair-Use-Grenzen unterliegen. Sailys aktuelle unlimitierte Pakete stellen alle 24 Stunden 5 GB mit voller Geschwindigkeit bereit, danach kann sich das Tempo bis zur nächsten Zurücksetzung reduzieren. Prüfe die Paketdetails vor dem Kauf, da sich Fair-Use-Bedingungen unterscheiden können.

Um das Datenvolumen zu strecken, lohnt es sich, Karten, Playlists und deine Lieblingsinhalte vorab über WLAN herunterzuladen, die Streaming-Qualität zu reduzieren und automatische App-Updates sowie Cloud-Backups bei mobiler Datennutzung zu deaktivieren.

Welche Option passt zu dir?

Eine eSIM bietet die beste Kombination aus Komfort, Flexibilität und planbaren Kosten. Du richtest deine mobilen Daten bereits vor der Abreise ein, bist kurz nach der Landung verbunden und musst dabei weder einen Shop suchen noch eine physische Karte registrieren.

Die weiteren Optionen eignen sich für bestimmte Reisen:

  • EU-Roaming nutzen, wenn es bereits im Heimatpaket enthalten ist und die Reise kurz ausfällt.

  • Lokale SIM-Karte kaufen, wenn du mehrere Wochen bleibst oder eine spanische Rufnummer brauchst.

  • Pocket-WLAN mieten, wenn eine Familie oder Gruppe mehrere Geräte über ein Paket verbinden möchte.

  • Roaming nutzen, wenn dein Paket Spanien bereits ohne Zusatzkosten abdeckt und du dich um nichts kümmern willst.

  • Öffentliches WLAN nutzen für gelegentliches Surfen, ohne dich dauerhaft oder für sensible Anwendungen darauf zu verlassen.

Saily bietet Datenpakete für mehr als 200 Reiseziele – praktisch nicht nur für Spanien, sondern auch für künftige Reisen. Für eine Route durch mehrere europäische Länder empfiehlt sich ein regionales Europa-Paket anstelle einzelner Länderpakete an jeder Grenze.

Bereit, in Spanien verbunden zu bleiben? Wähle dein Datenvolumen, installiere deine eSIM vor der Abreise und aktiviere sie bei der Ankunft. Auf der Seite Saily eSIM für Spanien findest du die verfügbaren Pakete im Vergleich, oder lade dir direkt die Saily-eSIM-App herunter.

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